Geschichte

1883

wurde der Grundstein „Zum Hirschen“ gelegt. Damals erwarb Josef Ferstl (I) „Die Plan Nr. 78, Wohnhaus mit Stall und Stadel, Brunnen, Hofraum, nebst Pflanzgärtl, nebst Gemeinderecht, die real Taverne und Metzgerrecht und Anteil am Gesellschaftsbrauhaus zu Parsberg“ Er und sein Sohn Josef (II) schufen den Erbhof „Zum Hirschen“ wie es seinerzeit so typisch war für die Oberpfalz mit Landwirtschaft, Gastwirtschaft, Metzgerei und Brauerei. Nach den Kriegswirren übernahm unser Senior Chef Lorenz Ferstl (I) den „Erbhof zum Hirschen“ von seinem Vater Josef Ferstl (II). Mit großem Geschick lenkte er ca. 40 Jahre (bis 1985) den „Hirschen“ und führte mit seiner Frau Elfriede (heute die Senior Chefin) den „Hirschen“ zu dem bedeutendsten regionalen Metzgerei-Gasthof.

1985

übernahmen Andrea und Lorenz Ferstl (II) den „Hirschen“ mit dem Ziel, das positive Traditionelle zu bewahren, es zeitgemäß weiterzuentwickeln und dem „Hirschen“ überregionale Bedeutung zu verschaffen. Nach einer Planungs- und Konzeptionierungsphase beginnt der „große Umbruch“. Es entsteht der heutige „Zum Hirschen“ u.a. mit folgenden Zielen: Identität zwischen Tradition und Moderne finden, sehr deutlich zum Ausdruck bringen und dadurch Spannungsfelder erzeugen. Diese Corporate Identity sichtbar machen, indem vor allem auch das „Wir-Bewusstsein“ im Denken der Mitarbeiter verankert wird. Die Multifunktionalität beibehalten und gleichzeitig den jeweiligen Angebotszweig konkurrenzfähig optimieren. Überregionalen Standard und Bedeutung anstreben.

1998

wird der neue „Hirschenhof“ eröffnet mit Tagungspavillon, Lern- und Spielgarten. Die Oberpfalz war von Tradition her eine Armengegend, die spät von den wirtschaftlichen Aufschwüngen, wie sie andere Regionen schon früh verzeichnen durften, berührt war. Das historische Gebäude des heutigen Hotels stellt mit seiner einfachen Oberpfälzer Lochfassade einen besonders markanten Bau dar und hat im Verlauf der Jahre viele Veränderungen erfahren. Inhalt vor Form ist eine Devise der Ferstls, die vom alten Josef Ferstl so ausgedrückt wurde: „Was interessiert die Leit die Fassade vom Wirtshaus? Ein anständiger Schweinsbraten mit Knödel und ein gscheits Bier muss her!“